Die Botschaft ist einfach und kraftvoll: Egal wie unterschiedlich wir aussehen, im Kern sind wir alle gleich. Jeder Mensch hat Gefühle, macht mal Fehler, braucht manchmal Hilfe und möchte einfach so geliebt werden, wie er ist. Ein wunderbares Theaterstück für mehr Toleranz, Empathie und ein starkes Wir-Gefühl.
Nach dem preisgekrönten Kinderbuch von Isabel Minhós Martins und Bernardo P. Carvalho - Aus dem Portugiesischen von Franziska Hauffe
Nach intensiven Proben zeigte die Theater AG der Pestalozzi-Schule am 3. Juni mit zwei Schulaufführungen und am 4. Juni abends für Eltern und Interessierte ihr neues Stück HIER KOMMT KEINER DURCH! im Kellertheater Rastatt.
Der Titel war Programm: Denn tatsächlich betrat ein strenger Aufpasser (Ali Raza Hosainniyan) die Bühne und ließ niemanden durch. Nach und nach versammelte sich ein buntes Völkchen vor der Bühne und empörte sich. Doch soviel sie bettelten und motzten, der Aufpasser blieb standhaft. Ganz plötzlich flog ein Ball auf die Bühne, na sowas! Und nach und nach getrauten sich alle, die Bühne zu erobern. Erst geschockt, ließ der Aufpasser sie dann gewähren. Und von da an war er ihr Held!
Die bunte Gruppe trat für ihn ein und beschützte ihn. Der mächtige Überaufpasser vom Band wurde kurzerhand weggezaubert und die Bühne war frei für lebhafte Tanzeinlagen, ein feuriges Gitarrensolo und so manch freundschaftliche Begegnung. Oleksandra Babadii, Leandro Bäuerle, Fabiola Höfele, Ali Raza Hosainniyan, Laszlo Koncz, Dorian Obier und Dominika Sirinova spielten sich mit Hingabe und Charme in die Herzen der Zuschauer. Das Licht flackerte und mit Nebel und Musik brachte ein blinkendes Ufo-Raumschiff (Dank an die Kunst AG!) den verirrten Astronauten nach Hause zum Plimboplanet, ein Baby wurde begrüßt und geherzt und zurück blieb der Held, der gar nicht so recht wusste, wie ihm geschahen war.
Viel Applaus und Jubel gab es für die mitreißend Spielenden und die lebhafte Darbietung unter der Regie und AG-Leitung von Mimi Schwaiberger und Steffi Lackner, für den FSJler Max Hudelmaier am Technikpult und die mitwirkende Schulbegleiterin Rosiane Detscher.
Ein großes Dankeschön gebührt allen Fördernden und Unterstützenden!
Großer Jubel und Beifall für die Theater-AG der Pestalozzi-Schule mit „Der rote Faden“ im Kellertheater Rastatt
Stolz und erleichtert zugleich präsentierten sich die acht Mitwirkenden der Theater-AG am 02. und 03. Juli 2024, als sie ihren verdienten Schlussapplaus nach drei gelungenen Aufführungen entgegennahmen.
In zwei Schulaufführungen vor SchülerInnen, Lehrkräften und Schulbegleiterinnen und einer Abendaufführung vor der Schulleitung, Eltern, Verwandten und interessiertem Publikum gelang es ihnen zu zeigen, dass sich die kontinuierliche und intensive Theaterarbeit am diesjährigen Stück „Der rote Faden“ gelohnt hat.
Der Weg dahin war nicht immer leicht. Ein ganzes Schuljahr hatten die Schülerinnen und Schüler mit ihrer AG-Leiterin Steffi Lackner, der FSJlerin Gwendolyn Dehlinger und dem Schulbegleiter Felix Schreiber geübt. Es wurden Texte gelernt und umgeschrieben und so manche Rolle musste kurzfristig neu besetzt werden. Bewegungen und Ausdruck wurden trainiert, Theaterregeln erlernt und vertieft und einige Mitwirkende waren an den Aufführungstagen von argem Lampenfieber geplagt.
Umso schöner und aufbauender waren dann die gelungenen Aufführungen bei denen alle ihren „roten Faden“ behielten und eine begeisternde Ensembleleistung ablieferten.
Ein großes Dankeschön gebührt allen Fördernden und Unterstützenden, beginnend bei der Schulleitung, den ehrenamtlich Mitwirkenden für die Technik (Noah Lackner) und die theaterpädagogische Beratung (Hans Peter Dörig), sowie der Fotografin, den freundlichen Helferinnen beim Kassendienst, bei der Platzanweisung und dem Getränkeverkauf.