Das Training in der Basketball-AG

Special Olympics (SO) Unified Sports® Baden-Württemberg hat unser Modell mit den Kooperativen Organisationsformen als Unified-Partner als Best Practice Beispiel in ihre Homepage aufgenommen." Tanja Kovar, Trainerin
https://specialolympics.de/baden-wuerttemberg/sport-und-programme/sport-und-inklusion/unified-sportsR/

 

Alles über das Training, die Trainingszeiten, die Basketball-Teams findest du hier

Die Basketball-Turniere

Neues Rastatter Unified-Basketball-Team nahm an internationalem Basketballturnier von "Special Olympics" in Luxemburg teil!

 

Die „Special Olympics Pioneers“ des TV Rastatt-Rheinau starteten beim internationalen Basketballturnier in Luxemburg unter Beteiligung von Mannschaften aus vier Ländern und zwei Kontinenten.

 

Freitagmorgen war es so weit, die Pioneers fuhren zu ihrem nächsten Basketball-Turnier. Die Pioneers sind ein Team, das an Special Olympics-Turnieren, Wettkämpfen für Menschen mit geistiger Behinderung, teilnimmt.
Seit 1,5 Jahren trainieren die Pioneers regelmäßig immer freitags in der Halle des Tulla-Gymna-siums. „Seit wir beim TV-Rheinau-Rastatt trainieren, haben wir ein tolles Angebot für basketball-begeisterte Spieler und Spielerinnen mit geistiger Behinderung aus Rastatt und Umgebung“, so Tanja Kowar. Sie ist Lehrerin an der Pestalozzi-Schule Rastatt, in der sie schon vor Jahren eine Special Olympics Basketball-Schulmannschaft aufgebaut hat. Ihr war es wichtig, dass die Spielerinnen und Spieler auch nach der Schule eine Möglichkeit haben, ihr Hobby ausüben zu können.
In diesem Jahr nahmen die Pioneers schon an einigen Turnieren teil: Nürnberg, Neuendettelsau und Stuttgart waren bisher die Spielorte. Die Spiele an diesem Wochenende bildeten einen Höhepunkt in dieser Saison: „Special Olympics Luxembourg“ hatte die Pioneers zu ihrem Turnier eingeladen. Unser erstes internationales Turnier mit Mannschaften aus Luxemburg, Stuttgart, Saarbrücken, Belgien und Senegal!
„Nachdem wir in Stuttgart gegeneinander gespielt hatten, hat uns der Trainer der Luxemburger gefragt, ob wir zu ihrem Turnier kommen wollten. Natürlich wollten wir das!“, so Tanja Kowar.
Das Turnier fand im Unified-Modus statt. Das heißt, Sportler mit einer geistigen Behinderung und ohne Behinderung spielen in einem Team zusammen. Bevor die Spiele losgingen, präsentierte Coach Olaf Scholtyssek-Rippl dem Team die neue Spielkleidung und neuen Trainingsshirts. Alle waren überwältigt. „Der Style und der Look der neuen Trikots und Hosen gefällt mir sehr gut“, fasste Marcel die Meinung der meisten Spieler zusammen.

 

Am Samstag gab es spannende und sehr intensive Spiele. Alle Spieler zeigten großen Einsatz. „Wir haben super als Team gespielt und super Chancen rausgeholt. Das war sehr gut“, so Andreas Steudel. In der Abwehr steigerte sich das Team von Spiel zu Spiel. Auch das Zusammenspiel lief schon sehr gut. Nur im Angriff wollten die Körbe kaum fallen. Aber die Spiele gegen Belgien, Stuttgart und Senegal werden die Spieler und die Spielerin so schnell nicht vergessen. Marcel war ein bisschen enttäuscht: „Es hätte besser laufen können, aber als Team haben wir sehr gut zusammen gearbeitet, auch wenn die Ergebnisse nicht gepasst haben.“ Cheftrainer Olaf Scholtysek-Rippl ist der gleichen Meinung: „Wir haben es am ersten Tag geschafft, dass alle Spieler gut in die Spiele eingebunden waren und sich als gleichwertige Spieler fühlen konnten.

Das wurde uns auch von der Turnierleitung positiv zurückgemeldet. Darauf sind wir sehr stolz.“
Am Sonntag stand das Platzierungsspiel gegen SO Saarland aus Saarbrücken an. Das Spiel entwickelte sich zu einem echten Krimi. Nachdem wir durch Körbe von Marcel Winckelmann in Führung gingen, glichen die Saarländer zwischendurch wieder aus und gingen sogar in Führung. Vor allem durch die Körbe von Woijciech Oschetzki gingen die Pioneers wieder in Führung. In der Abwehr taten sich besonders Felix Fuchs und Andreas Steudel hervor, die ihren Gegenspielern kaum eine Möglichkeit zum Korbwurf gaben.
Eine Besonderheit in diesem Spiel war, dass Leon Hartmann während des Spiels zum Team der Saarländer wechselte, denen die Spieler ausgingen. Gleich im ersten Versuch warf er dann einen Dreier und wurde dafür von beiden Mannschaften gefeiert! Am Ende gewannen die Pioneers ihr letztes Spiel und sicherten sich so den 5. Platz. Das Finale um Platz 1 gewann Senegal gegen Luxemburg nach zweimaliger Verlängerung mit zwei Punkten Vorsprung.
Und das Fazit? „Wir haben es innerhalb kürzester Zeit geschafft, einen Teamspirit aufzubauen, dass alle ins Spiel integriert sind, egal ob sie gerade auf dem Feld stehen oder auf der Bank sitzen“, so der Cheftrainer. Vielleicht fasst aber auch die Frage von Leon das Turnier ganz gut zusammen: „Fahren wir jetzt jedes Jahr hierher?“

Basketball verbindet

 

Die Diakonie-Einrichtungen aus Bruckberg und Neundettelsau richteten am 9.3. ein inklusives Basketballturnier aus. Diese Möglichkeit sich mit anderen Unified Teams aus Bayern und dem Unified Team Germany aus Stuttgart zu messen, und lange bestehende Kontakte zu pflegen, ließen sich die Special Olympics Basketballer aus Rastatt natürlich nicht entgehen.
Mit 7 Athlet*innen (Spieler*innen mit geistiger Behinderung) der Special Olympics Pioneers aus Rastatt und 4 Partner*innen (Spieler*innen ohne Behinderung) machten sie sich auf den Weg ins benachbarte Bundesland Bayern.

Jedes Team absolvierte zwei Vorrunden- und drei Finalspiele. Mit jedem Spiel verbesserten die Rastatter ihr Zusammenspiel und wurden zunehmend sicherer bei ihren Würfen. Im Finalspiel gegen das Team aus Stuttgart unterlagen sie nur knapp mit 19:22 Punkten.

Das erst im September beim TV-Rastatt-Rheinau gegründete Team ermöglicht es Jugendlichen und Erwachsenen mit und ohne geistige Behinderung regelmäßig gemeinsam Basketball zu trainieren und an Turnieren teilzunehmen. "Ich freue mich, dass die aktuellen und ehemaligen Schüler*innen der Pestalozzi-Schule Rastatt endlich auch die Möglichkeit haben im Verein Basketball zu spielen", so Tanja Kowar, die seit Jahren die Special Olympics Basketballer*innen der Pestalozzi-Schule trainiert.

 

Basketballer/innen der Pestalozzi-Schule Rastatt und der neu gegründeten Special Olympics Abteilung der Pioneers Rastatt erfolgreich in Nürnberg

Gemeinsam mit dem Bayerischen Basketballverband (BBV), lud der ej-sport in der Evangelischen Jugend in Bayern zu einem inklusiven Basketballturnier ein.

21 Mannschaften aus Süddeutschland waren angereist. Aus Rastatt machten sich gleich drei Mannschaften mit Athlet/innen (Sportler mit geistiger Behinderung) der  Pestalozzi-Schule Rastatt und von Special Olympics Pioneers mit 2 Unified-Partnern (Sportler ohne geistige Behinderung) auf den Weg nach Nürnberg. Insgesamt waren es 20 Sportlerinnen und Sportler zwischen 10 und 27 Jahren, die von Lehrer/innen der Pestalozzi-Schule und dem Coach der Special Olympics Pioneers Olaf Scholthyssek-Rippl trainiert werden.

Lehrerin Tanja Kowar, die gemeinsam mit Auli Weber, Jan Saathoff und Olaf Scholthyssek-Rippl die drei Mannschaften in Nürnberg betreute, hat schon im Jahr 2008 gemeinsam mit Kolleg*innen die Basketball-AG aufgebaut: „Wir fahren nun schon zum zwölften Mal nach Nürnberg“. Bereits um halb 4:45 Uhr traf sich die Delegation aus Rastatt auf dem P+R Parkplatz Rauental. In Nürnberg angekommen, musste es wie immer schnell gehen: Die schuleigenen Trikots überstreifen, auf einem der vier Spielfelder aufwärmen und einwerfen und schon standen die ersten Spiele an.

Auch wenn die Teams aus Rastatt noch nie in dieser Zusammensetzung gespielt haben, dauerte es nicht lange und die ersten Bälle landeten im gegnerischen Korb. Die Sportlerinnen und Sportler hatten manchmal kaum Zeit sich zu erholen, so schnell folgten Spiel auf Spiel in den Leistungsgruppen eins bis vier. Am Ende des Tages gab es viele strahlende Gesichter: Das Team Rastatt Allstars erkämpfte sich in 3 spannenden Finalspielen den 2. Platz und das Unified-Team Pestalozzi-Pirates den 4. Platz in der Leistungsgruppe zwei. Mit stolzen Gesichtern nahmen auch die Spieler*innen vom Team Rastatt-Pioneers ihre Medaillen für den 4. Platz in der Leistungsgruppe 4 entgegen. Die Athletinnen und Athleten sowie die Unified-Partner, von denen einige zum ersten Mal und einige nach langer Pause endlich wieder dabei waren, strahlten um die Wette - mit einem solchen Erfolg hatten sie nicht gerechnet. "Das ist meine erste Medaille" und "ich will wieder auf ein Basketball-Turnier", waren nur zwei von vielen Aussagen der glücklichen Sportler*innen nach der Siegerehrung. Die mitgereisten Eltern verfolgten voller Stolz alle Ereignisse dieses aufregenden Tages: "Ich hätte nicht gedacht, dass mein Kind zu so einer Leistung fähig ist".

Gespielt wurde in Nürnberg, wie bei den Special Olympics Turnieren, nach dem sogenannten Schweizer System. Alle Mannschaftsbegegnungen werden per Zufallsprinzip ausgelost. Nach den ersten Spielrunden kristallisiert sich dann die Leistungsstärke der einzelnen Mannschaften heraus. Danach wird leistungsbezogen sortiert, damit gegen ähnlich starke Mannschaften gespielt werden kann. Die Schiedsrichter, allesamt erfahrene Unparteiische, beurteilen blitzschnell die persönlichen Möglichkeiten einzelner Athleten und legen bestimmte Regeln bei entsprechender Einschränkung etwas großzügiger aus: Wenn beispielsweise ein Sportler aufgrund seiner Behinderung die im Basketball gültigen, hochkomplexen Schritt- und Zeitregeln nicht ganz exakt einhalten kann.

 

Ein Bericht über das neu gegründete Basketball-Team die Special Olympics Pioneers des TV-Rastatt-Rheinau folgt demnächst.

Gastauftritt der Pestalozzi-Basketballer*innen beim Heimspiel der PSK Lions

 

Am 25.3. fuhren 12 aktuelle und 4 ehemalige Schüler*innen mit ihren Basketballtrainerinnen Auli Weber und Tanja Kowar zum Heimspiel der Lions gegen die VfL Kirchheim Knights. Einige der jungen Sportler*innen waren zum ersten Mal bei einem Profibasketballspiel. Alle waren total auf-geregt, denn sie waren nicht nur als Zuschauer nach Karlsruhe gefahren, sondern durften als "Einlaufkinder" die Lions per Handschlag auf dem Spielfeld begrüßen. Stolz trugen sie die neuen T-Shirts von Special Olympics Baden-Württemberg über den schuleigenen Trikots.

Die Atmosphäre im "Löwenkäfig" kochte und alle waren begeistern von den Spielern, den  Cheer-leaderinnen und den Klatschpappen. In der Halbzeitpause durften die Pestalozzi-Basketballer*in-nen selbst noch einmal auf das Spielfeld und vor ausverkaufter Halle in einem Einlagenspiel zeigen, was sie drauf haben. Nach 40 Spielminuten, gewannen die PSK Lions in einem hoch-dramatischen Spiel mit 85:78 gegen die VfL Kirchheim Knights und die Pestalozzi-Basketballer*in-nen jubelten und feierten gemeinsam mit den Spielern und dem restlichen Publikum.

Alle waren sich einig: "Das war ein cooler Abend" und "Wir müssen mehr trainieren, damit wir auch mal so gut werden".

Unified-Sporttag der Pestalozzi-Basketballer*innen mit den Fachlehreranwärter*innen in Karlsruhe

Am 12.12. machten sich sieben Basketballer*innen der Pestalozzi-Schule Rastatt mit ihrer Trainerin auf den Weg nach Karlsruhe, um gemeinsam mit den Anwärter*innen des SAFL (Seminar für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte Karlsruhe, Abteilung Fachseminar für Sonderpädagogik) Sport zu machen. Die Anwärter*innen des Profilseminars BSS (Bewegung, Spiel und Sport) hatten den spannenden Auftrag für unbekannte Schüler*innen eine Einführungsstunde in zwei ungewöhnliche Sportarten, "Street Racket" und  "Donut Hockey", vorzubereiten und durchzuführen. Den Athlet*innen (Schüler*innen mit geistiger Behinderung) wurden zu Beginn Partner*innen (Anwärter*innen) zugelost. Alle Tandems haben von Anfang an begeistert gemeinsam agiert.

In der ersten Sporteinheit lernten die Athlet*innen den "Street Racket" Ball auf der Hand und dem Schläger zu balancieren und ihren Partner*innen zuzuspielen. An Stationen wurden die neu erlernten Fähigkeiten mit großer Motivation gefestigt und weiterentwickelt. So waren die Athlet*innen innerhalb kurzer Zeit in der Lage den Ball gezielt in die Felder an der Wand und am Boden zu spielen und kleine Wettbewerbe auszutragen.

Nach einer kurzen Vesperpause ging es mit der zweiten Sportart "Donut Hockey" weiter. Auch hier zeigten die Athlet*innen der Pestalozzi-Schule großes Geschick und Ausdauer beim Führen, Passen und Schießen des "Donuts" (Gummiring) mit einem Stock, was sicher auch mit dem motivierendem Zuspruch der Partner*innen zu tun hatte.

Während der ganzen Veranstaltung konnte man in strahlend und stolze Gesichter schauen. Es wurde viel gelacht und großartiges geleistet - die Anwärter*innen bei der Vorbereitung und Durchführung und die Athlet*innen bei der Umsetzung.

In der Feedback-Runde am Ende des Vormittags gab es nur positive Rückmeldungen und Applaus für alle Teilnehmer*innen. Sowohl die Anwärter*innen als auch die Schüler*innen waren der Meinung, dass wir das auf jeden Fall wiederholen müssen.

 

zum Thema:

Basketball (seit 1936 olympisch) wird mit 5 Feldspielern (und 7 Ersatzspielern, die beliebig oft ausgewechselt werden dürfen) auf zwei Körbe in ca. 3m Höhe gespielt. Bei den Special Olympic Games ist es eine der beliebtesten Sportarten. Auch dort hat eine Mannschaft 5 Spieler

(+ Auswechselspieler). Bei den Special Olympics Unified bilden 3 Athleten mit Einschränkungen und zwei Partner ohne Beeinträchtigungen ein Team.

Bei einem inklusiven Basektballturnier gibt es fast keine Einschränkungen beim Aufbau der Mannschaften: Spieler egal welchen Alters und Geschlecht dürfen gemeinsam aufs Spielfeld, der Grad der Behinderung ist ebenso wenig ein Hinderungsgrund, d.h. auch Spieler ohne Beeinträchtigung und Behinderung dürfen in die Mannschaft integriert werden, sie dürfen nur nicht dominant sein und den Spielverlauf entscheidend bestimmen. Gespielt wird in Nürnberg nach dem sog. „Schweizer System“. D. h. alle Mannschaftsbegegnungen werden per Zufallsprinzip ausgelost. Nach den ersten Spielrunden kristallisiert sich dann die Leistungsstärke der einzelnen Mannschaften heraus. Danach wird leistungsbezogen sortiert, damit gegen ähnliche starke Mannschaften gespielt werden kann. Die Schiedsrichter - allesamt erfahrene Bundsliga-Unparteiische - beurteilen blitzschnell die persönlichen Möglichkeiten einzelner Athleten und legen bestimmte Regeln bei entsprechender Einschränkung etwas großzügiger aus: Wenn z.B. ein Sportler auf Grund seiner Behinderung die im Basketball gültigen, hochkomplexen Schritt- und Zeitregeln nicht ganz exakt einhalten kann.

Ohne Spenden geht gar nichts...

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Unterstützern unseres Basketballprojekts, nur mit ihrer Hilfe konnten wir den Schülerinnen und Schülern die Teilnahme an den National Games in Hannover ermöglichen.

 

  • Bürgerstiftung Rastatt
  • Sparkasse Rastatt-Gernsbach
  • Aktionsgemeinschaft … Wir helfen Behinderten und Bedürftigen ... Hügelsheim
  • Helmut Schoch GmbH Rastatt
  • SANS Gesellschaft für Systeme, Anlagen- und Netzbau GmbH St. Ingbert
  • KHK-Kunststoffhandel, Hassel & Seiter GmbH Eggenstein
  • Gemeinde Hügelsheim, Bürgermeisteramt
  • Club EURO-Italia e.V. Gernsbach
  • Zeltmann Import Export Loffenau
  • Sanitätshaus KRUX Rastatt
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