Das Training in der Basketball-AG

"Auch wenn wir gerade nicht trainieren können, bin ich trotzdem im Hintergrund aktiv. Special Olympics (SO) Unified Sports® Baden-Württemberg hat unser Modell mit den Kooperativen Organisationsformen als Unified-Partner als Best Practice Beispiel in ihre Homepage aufgenommen." Tanja Kovar, Trainerin
https://specialolympics.de/baden-wuerttemberg/sport-und-programme/sport-und-inklusion/unified-sportsR/

 

Alles über das Training, die Trainingszeiten, die Basketball-Teams findest du hier

Die Basketball-Turniere

Mehr Infos über die erfolgreichen Basketballteams der Schule findest du auf unserem Schülerblog in der Kategorie Zeitung oder Basketball: www. pestalozzi-blogwerkstatt.de

Unified-Sporttag der Pestalozzi-Basketballer*innen mit den Fachlehreranwärter*innen in Karlsruhe

Am 12.12. machten sich sieben Basketballer*innen der Pestalozzi-Schule Rastatt mit ihrer Trainerin auf den Weg nach Karlsruhe, um gemeinsam mit den Anwärter*innen des SAFL (Seminar für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte Karlsruhe, Abteilung Fachseminar für Sonderpädagogik) Sport zu machen. Die Anwärter*innen des Profilseminars BSS (Bewegung, Spiel und Sport) hatten den spannenden Auftrag für unbekannte Schüler*innen eine Einführungsstunde in zwei ungewöhnliche Sportarten, "Street Racket" und  "Donut Hockey", vorzubereiten und durchzuführen. Den Athlet*innen (Schüler*innen mit geistiger Behinderung) wurden zu Beginn Partner*innen (Anwärter*innen) zugelost. Alle Tandems haben von Anfang an begeistert gemeinsam agiert.

In der ersten Sporteinheit lernten die Athlet*innen den "Street Racket" Ball auf der Hand und dem Schläger zu balancieren und ihren Partner*innen zuzuspielen. An Stationen wurden die neu erlernten Fähigkeiten mit großer Motivation gefestigt und weiterentwickelt. So waren die Athlet*innen innerhalb kurzer Zeit in der Lage den Ball gezielt in die Felder an der Wand und am Boden zu spielen und kleine Wettbewerbe auszutragen.

Nach einer kurzen Vesperpause ging es mit der zweiten Sportart "Donut Hockey" weiter. Auch hier zeigten die Athlet*innen der Pestalozzi-Schule großes Geschick und Ausdauer beim Führen, Passen und Schießen des "Donuts" (Gummiring) mit einem Stock, was sicher auch mit dem motivierendem Zuspruch der Partner*innen zu tun hatte.

Während der ganzen Veranstaltung konnte man in strahlend und stolze Gesichter schauen. Es wurde viel gelacht und großartiges geleistet - die Anwärter*innen bei der Vorbereitung und Durchführung und die Athlet*innen bei der Umsetzung.

In der Feedback-Runde am Ende des Vormittags gab es nur positive Rückmeldungen und Applaus für alle Teilnehmer*innen. Sowohl die Anwärter*innen als auch die Schüler*innen waren der Meinung, dass wir das auf jeden Fall wiederholen müssen.

Basketballmannschaften der Pestalozzi-Schule Rastatt und der Merkurschule Gaggenau erfolgreich in Nürnberg

beim diesjährigen Basketball-Turnier in Nürnberg wurde ein toller Film gedreht. Unsere Spieler*innen sind an einigen Stellen zu sehen. Es lohnt sich, ihn anzuschauen.

https://www.youtube-nocookie.com/embed/6jYBYhLdLWM

 

Gemeinsam mit dem Bayerischen Basketballverband (BBV), lud der ej-sport in der Evangelischen Jugend in Bayern zu einem inklusiven Basketballturnier ein.

20 Mannschaften aus Süddeutschland und das Special Olympics Unified-Team aus Luxemburg waren gekommen. Aus Rastatt machten sich gleich zwei Mannschaften der Pestalozzi-Schule mit Unified-Partnern (Sportler ohne geistige Behinderung) und Athleten (Sportler mit geistiger Behinderung) der Merkurschule Gaggenau auf den Weg. Insgesamt 16 Sportlerinnen und Sportler zwischen 9 und 24 Jahren, die von Lehrern der Pestalozzi-Schule trainiert werden.

Lehrerin Tanja Kowar, die gemeinsam mit Stefanie Boh, Auli Weber und Jan Saathoff die beiden Mannschaften in Nürnberg betreute, hat schon im Jahr 2008 gemeinsam mit Kolleg*innen die Basketball-AG aufgebaut: „Wir fahren nun schon zum elften Mal nach Nürnberg“. Bereits um halb 4:45 Uhr traf sich die Delegation der beiden Schulen auf dem P+R Parkplatz Rauental. Eigentlich sollte es um 5 Uhr mit einem Reisebus losgehen in Richtung Nürnberg, aber der Bus kam nicht. Nach fast einer Stunde bekamen wir die Info, dass der Bus nicht anspringt und ein Ersatzbus unterwegs war. In Nürnberg angekommen, musste es wie immer schnell gehen: Die schuleigenen Trikots überstreifen, auf einem der vier Spielfelder aufwärmen und einwerfen und schon standen die ersten Spiele an.

Auch wenn die Schulmannschaften aus Rastatt und Gaggenau unter dem Altersdurchschnitt der Konkurrenz lagen und damit oft auch deutlich kleiner waren, dauerte es nicht lange und die ersten Bälle landeten im gegnerischen Korb. Die jungen Sportlerinnen und Sportler hatten manchmal kaum Zeit sich zu erholen, so schnell folgten Spiel auf Spiel in den Leistungsgruppen eins bis vier. Am Ende des Tages gab es viele strahlende Gesichter: Das Unified-Team Pestalozzi 1 erkämpfte sich in 3 spannenden Finalspielen den 2. Platz in der Leistungsgruppe zwei. Mit stolzen Gesichtern nahmen die Spieler*innen vom Team Pestalozzi 2 ihre Medaillen für den 4. Platz in der Leistungsgruppe 4 entgegen. Die Athletinnen und Athleten sowie die Unified-Partner, von denen viele zum ersten Mal dabei waren und sich zum Teil vorher nicht kannten, strahlten um die Wette - mit einem solchen Erfolg hatten sie nicht gerechnet. "Das ist meine erste Medaille" und "ich will wieder auf ein Basketball-Turnier", waren nur zwei von vielen Aussagen der glücklichen Sportler*innen nach der Siegerehrung. Die mitgereisten Eltern verfolgten voller Stolz alle Ereignisse dieses aufregenden Tages: "Ich hätte nicht gedacht, dass mein Kind zu so einer Leistung fähig ist".

Gespielt wurde in Nürnberg, wie bei den Special Olympics Turnieren, nach dem sogenannten Schweizer System. Alle Mannschaftsbegegnungen werden per Zufallsprinzip ausgelost. Nach den ersten Spielrunden kristallisiert sich dann die Leistungsstärke der einzelnen Mannschaften heraus. Danach wird leistungsbezogen sortiert, damit gegen ähnlich starke Mannschaften gespielt werden kann. Die Schiedsrichter, allesamt erfahrene Unparteiische, beurteilen blitzschnell die persönlichen Möglichkeiten einzelner Athleten und legen bestimmte Regeln bei entsprechender Einschränkung etwas großzügiger aus: Wenn beispielsweise ein Sportler auf Grund seiner Behinderung die im Basketball gültigen, hochkomplexen Schritt- und Zeitregeln nicht ganz exakt einhalten kann.

 

Basketballer der Pestalozzi-Schule Rastatt und der GMS Bietigheim als Komparsen beim Tatort

Am 21.3. war für die Schüler*innen der beiden Schulen ein ganz besonderer Tag. Sie waren Komparsen am Film-Set des SWR in Rastatt, beim Dreh des Schwarzwald-Tatort "Das geheime Leben unserer Kinder". Alle waren sehr aufgeregt. Nach einem leckeren Mittagessen am vom Foodtruck des SWR und dem Kostümcheck (alle Markenlogos wurden abgeklebt) ging es zum Drehort, dem Basketballplatz in der Alten Bahnhofsstraße. Dort war schon alles vorbereitet. Die Straße war abgesperrt, zwei LKWs vom SWR, Kameras, Licht- und Tontechnik standen bereit und jede Menge Leute waren vor Ort. In der Szene wurde der Schauspieler Max Woelky, der einen Basketballtrainer spielt, von den beiden Kommissaren Tobler und Berg, gespielt von Eva Löbau und Hans-Jochen Wagner, verhört. Im Hintergrund trainierten die Basketballer. Die Szene wurde zuerst mehrmals geprobt und dann aus verschiedenen Perspektiven gefilmt. Alle Schüler*innen haben hochkonzentriert mitgemacht. Auf das Kommando der Regieassistentin "Komparsen bitte" starteten sie immer wieder die vereinbarte Übung.  Der Blick hinter die Kulissen war für alle eine aufregende Erfahrung. Jetzt warten wir gespannt auf den fertigen Film, der Anfang 2023 ausgestrahlt werden soll.

 

zum Thema:

Basketball (seit 1936 olympisch) wird mit 5 Feldspielern (und 7 Ersatzspielern, die beliebig oft ausgewechselt werden dürfen) auf zwei Körbe in ca. 3m Höhe gespielt. Bei den Special Olympic Games ist es eine der beliebtesten Sportarten. Auch dort hat eine Mannschaft 5 Spieler

(+ Auswechselspieler). Bei den Special Olympics Unified bilden 3 Athleten mit Einschränkungen und zwei Partner ohne Beeinträchtigungen ein Team.

Bei einem inklusiven Basektballturnier gibt es fast keine Einschränkungen beim Aufbau der Mannschaften: Spieler egal welchen Alters und Geschlecht dürfen gemeinsam aufs Spielfeld, der Grad der Behinderung ist ebenso wenig ein Hinderungsgrund, d.h. auch Spieler ohne Beeinträchtigung und Behinderung dürfen in die Mannschaft integriert werden, sie dürfen nur nicht dominant sein und den Spielverlauf entscheidend bestimmen. Gespielt wird in Nürnberg nach dem sog. „Schweizer System“. D. h. alle Mannschaftsbegegnungen werden per Zufallsprinzip ausgelost. Nach den ersten Spielrunden kristallisiert sich dann die Leistungsstärke der einzelnen Mannschaften heraus. Danach wird leistungsbezogen sortiert, damit gegen ähnliche starke Mannschaften gespielt werden kann. Die Schiedsrichter - allesamt erfahrene Bundsliga-Unparteiische - beurteilen blitzschnell die persönlichen Möglichkeiten einzelner Athleten und legen bestimmte Regeln bei entsprechender Einschränkung etwas großzügiger aus: Wenn z.B. ein Sportler auf Grund seiner Behinderung die im Basketball gültigen, hochkomplexen Schritt- und Zeitregeln nicht ganz exakt einhalten kann.

Ohne Spenden geht gar nichts...

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Unterstützern unseres Basketballprojekts, nur mit ihrer Hilfe konnten wir den Schülerinnen und Schülern die Teilnahme an den National Games in Hannover ermöglichen.

 

  • Bürgerstiftung Rastatt
  • Sparkasse Rastatt-Gernsbach
  • Aktionsgemeinschaft … Wir helfen Behinderten und Bedürftigen ... Hügelsheim
  • Helmut Schoch GmbH Rastatt
  • SANS Gesellschaft für Systeme, Anlagen- und Netzbau GmbH St. Ingbert
  • KHK-Kunststoffhandel, Hassel & Seiter GmbH Eggenstein
  • Gemeinde Hügelsheim, Bürgermeisteramt
  • Club EURO-Italia e.V. Gernsbach
  • Zeltmann Import Export Loffenau
  • Sanitätshaus KRUX Rastatt
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